Juniorenlager

Jedes Jahr geht es im Herbst ins Juniorenlager ins Tessin. Hier die aktuellen Berichte. 

Freitag - Letzter Tag im Squashlager 2018. Heute ging zum letzten Mal der Lagerwecker ab; heute sogar ein bisschen früher als sonst. Denn nach dem Morgenessen mussten/durften wir noch unsere Unterkunft putzen. Da alle tatkräftig mitmachten, konnten wir unsere Schlafstätte bereits um 09:15 Uhr verlassen und machten uns auf den Weg ins Squashcenter nach Losone - mit samt Gepäck! Die Abgabe der Unterkunft lief problemlos ab. 

 

Dort angekommen, machte Andi mit den Junioren eine Stunde lang "Ria-Training". Nach diesem tollen Warm-up, durften alle das letzte Mal squashen. Auf dem Programm stand ein Handicap-Turnier. Danach durften wir das Mittagessen bei Daniele geniessen. Es gab Pasta mit Pesto, dazu noch einen obligaten Salat (für alle!). 

 

Um 13:13 Uhr starteten wir dann unsere Heimreise. Mit dem Bus nach Locarno, dann mit dem Regiozug nach Bellinzona, weiter nach Arth-Goldau, Zürich und von dort nahmen wir die S4 zurück nach Langnau - endlich zu Hause angekommen. 

 

Das Lager 2018 war hervorragend. Es gab weder Verletzte, noch Kranke - alle Junioren leisteten einen TOP Einsatz und zwar bei allen Aufgaben (Training, Kochen, Putzen, etc.). Das Wetter war dieses Jahr auch auf unserer Seite.  Warme Temperaturen, Sonnenschein; so muss es sein! 

 

Andi und ich möchten uns bei allen Junioren und bei Daniele (Centro Squash Losone) für die tolle Zeit bedanken! Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr! 

Diego

Donnerstag - Heute Morgen konnten wir etwas länger schlafen, was den meisten zugutekam. Nach einem ausgewogenen Frühstück machten wir uns fürs Squash-Training bereit. Um 9:15 kamen wir bei Daniele im Center an. Heute leiteten Cédi und Till das Training, um ihre 1418-Coach Kenntnisse aufzufrischen und zu verbessern. Es fing mit einer Jass-Stafette an und ging über verschiedene Kraftübungen und Technik-Routines bis zum Hornussen, bzw. Hinten gegen Vorne. Vor dem Zmittag gab es noch einige Matches und um 12:30 gab es ein von Daniele gekochtes Risotto (-natürlich mit Salat zur Vorspeise!).  

 

Mit vollem Bauch ging es wieder zum Pfadihaus zurück, wo wir uns fürs Minigolfen und fürs Hallenbad ausrüsteten. Um 2 Uhr marschierten wir in Richtung Locarno, wo wir dann die Runde Minigolf starteten. Aufgrund vieler Mücken wurde der Spassfaktor leider etwas

 

eingeschränkt. Nichtsdestotrotz hatten wir das ein oder andere Hole-in-One. Nach unzähligen Mückenstichen machten wir uns auf den Weg zum Hallenbad. Da hatten wir den Auftrag zu entspannen, doch die motivierten Junioren des SCS konnten es nicht lassen ihre Bahnen trotzdem zu schwimmen. Die mutigsten Junioren stürzten sich die halsbrecherischen Rutschen hinunter. Gegen Ende versammelten wir uns im Aussenbecken (natürlich mit Whirlpool). 

 

Der Chef gönnte sich währenddessen seine wohlverdiente Entspannung im Spa des Lidos. Anschliessend trafen wir uns im Eingangsbereich des Hallenbades und machten uns hungrig auf den Weg zur Pizzeria. Darin nahmen wir unser letztes Abendmahl ein und stillten unseren Durst. Leider ging auch dieser Abend zu schnell vorbei und wir gingen zurück ins Pfadihaus, wo wir nun unseren Bericht schreiben und die anderen Spiele spielen L.

 

Cédi & Till

 

 

Mittwoch - Nach einem guten Z‘Morge machten wir uns auf den Weg. Heute machten wir nämlich eine Wanderung. Es ging ins Zentrum von Locarno und dann mit dem Postauto das Verzascatal hinauf. Die Einen genossen die Aussicht, die Anderen waren so müde, dass sie während der Fahrt schliefen. Oben angekommen waren aber alle motiviert und fit. Es war noch kalt aber das machte nichts, da die Sonne bereits zu sehen war. Nach einer Weile wurde es dann auch wärmer und wir machten den ersten Stopp um unseren Lunch zu essen. Die Ersten hatten dann schon ihre Füsse im kalten Wasser der Verzasca, zum Teil freiwillig und zum Teil unfreiwillig durch einen Fehltritt auf einem Stein.

 

Es ging weiter und da es auf dem Weg so viele Kastanien gab, fingen wir an sie zu sammeln. Bald hatten wir einen Turnsack voll. Nach vier Stunden kamen wir dann an einer Brücke, am Ende unserer kleinen Wanderung an. Die meisten wagten ins kalte Wasser der Verzasca. Andi und Cedi sprangen sogar von der 14 Meter hohen Brücke ins 13 Grad kalte Wasser. Sie beeindruckten nicht nur uns, sondern auch die restlichen Wanderer und Touristen, die gespannt und zum Teil schockiert zuschauten. Nach dieser erfrischenden Abkühlung ging es dann wieder mit dem Postauto zurück nach Locarno.

Nach dem Einkaufen und im Lagerhaus angekommen, machten sich die Einen bereits ans Abendessen. Diego machte zur Vorspeise noch ein spezielles Camembert-Fondue das allen schmeckte. Als Hauptspeise gab es «Ghackets mit Hörnli» - und natürlich einen Salat dazu.

Später am Abend spielten wir wieder Gesellschaftsspiele und gingen schlafen. Gute Nacht.

Iain

 

Dienstag - Zweiter Tag im Squashlager - Um Acht Uhr Morgen assen wir Frühstück. Nachher machten wir uns fertig für ins Squashcenter.

Unser Weg ins Squashcenter dauerte 10 Minuten. Dort angekommen, wärmten wir uns auf und trainierten dann für mindestens 3 Stunden Squash. Das Training war sehr anstrengend – aber gut.

Zu Mittagessen gab es Pasta und einen Salat im Center. Das essen war sehr lecker.

Am Nachmittag spielten wir nochmals 2 Stunden Squash, machten diverse Ballspiele, die sehr lustig waren. Nach dem Training machten wir uns fertig für die Stadt. Heute ging es nach Ascona. Dort angekommen, organisierte Diego einen „Selfie-OL“, welchen wir in Zweier- oder Dreiergruppen absolvieren mussten.

Nach dem OL gab es ein verdientes Glace einer Gelateria und wir machten uns auf den Rückweg ins Center. Das restliche Programm war: Einkaufen, Kochen, diesen Bericht schreiben und danach noch ein paar Spiele machen – bis wir schlafen gingen.

Mika & Federico

 

Montag - Am Montag, um 09:05 Uhr startete unser Abenteuer.

Nach einer langen Zugfahrt und vielem Umsteigen, trafen wir um 12:15 Uhr in Locarno ein.

In der Unterkunft angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und machten uns squashbereit. Nach einem kleinen Spaziergang mit Start in Locarno, kamen auch wir im Squashcenter in Losone an... ;)

Schweissgebadet trainierten wir drei Stunden: Nach einem individuellen Einwärmen versuchten wir uns an der „Bring-Salley-up-Challenge“ bei der man möglichst lange in der Liegestützeposition ausharren musste. Wir waren dann vor allem mit sogenannten „Routines“ beschäftigt. D.h. wir machten in Gruppen Übungen zu spezifischen Squashschlägen. Am Schluss konnten wir dann normal Squash spielen. Anschliessend ans Training mussten wir innerhalb von 15 Minuten geduscht sein. Während wir dehnten, machten wir eine Einkaufsliste, gingen danach in den COOP und kauften unser Nachtessen & Frühstück ein.

Die einte Gruppe kochte, die andere spielten Karten- und andere Spiele. Um 19:00 Uhr gab es Essen. Das beste Reis-Kasimir das wir je hatten!! Dazu gab es natürlich einen gesunden gemischten Salat als Vorspeise.           

Mit vollem Bauch durfte dann die Kochgruppe noch abwaschen... dies machten sie sehr gut. Die Anderen setzten unterdessen mit dem Spielespielen fort. Das „5-liber-Spiel“ war sehr unterhaltsam, auch zum Zuschauen…

Sarina & Jasmin